reflections

Ratschläge

für Angehörige, Eltern, Geschwister, Gleichaltrige, Ärzte, ...

Ich stütze mich hier auch auf die gute Sammlung aus der
BRIGITTE, in der sich viele Betroffene wiedergefunden haben.
Ursprünglich stammen die Ratschläge wohl aus dem Buch
Was sind Ess-Störungen? - Ein kleines Handbuch zur Diagnose, Therapie und Vorbeugung von M. Gerlinghoff / H. Backmund.
an die Mütter:

  • Ich habe Schuldgefühle, weil du unter meiner Krankheit leidest. Such dir selber Hilfe, zum Beispiel bei einer Selbsthilfegruppe. Gib dir auf keinen Fall die alleinige Schuld. Da kriege ich nur wieder ein schlechtes Gewissen, weil es dir wegen mir nicht gut geht.
  • Rede nicht mit anderen über mich, sondern mit mir!
  • Auch wenn ich Bücher über Ess-Störungen barsch abwehre, brenne ich darauf, sie heimlich zu lesen.
  • Behandle mich nicht wie ein rohes Ei, sondern wie einen normalen Menschen!
  • Nimm mich in jeder Hinsicht ernst. Es verletzt mich, wenn du dich nur noch für mein Ess-Verhalten oder mein Gewicht interessierst.
  • Ich wünsche mir mehr Aufmerksamkeit von dir - nicht, indem du mein Lieblingsessen kochst. Diese Art der Zuwendung macht mich aggressiv.
  • Es geht im Grunde genommen NICHT ums Essen, auch wenn ich Tag und Nacht nichts anderes im Kopf zu haben scheine.
  • Versuche nicht, mich zu therapieren! Du kannst nicht weder meine Therapeutin noch eine gute Freundin ersetzen.
  • Rufe nicht für mich bei Therapeuten an.
an die Väter:
  • Ich wünsche mir, dass du mich auch einmal lobst und mir das Gefühl gibst, dass Anerkennung und Liebe von Leistung unabhängig sind. Ich denke sonst leicht, dass ich immer noch besser sein muss, um überhaupt wahrgenommen und geliebt zu werden.
  • Tu meine Ess-Störung nicht einfach als Schlankheitstick oder kleine Spinnerei ab! Es ist furchtbar für mich, wenn ich als ein bisschen verrückt behandelt werde.
  • Reagiere nicht mit Aggression und Gewalt auf mein Essverhalten.
  • Schiebe nicht die ganze Verantwortung auf meine Mutter ab und gib nicht ihr die Schuld an meiner Krankheit. Ich wünsche mir, dass du dir auch Gedanken machst.
an Gleichaltrige und Freunde:
  • Lass mich nicht fallen! Ruf an, schlag Unternehmungen vor, die nichts mit Essen zu tun haben. Ich brauche das Gefühl, dass ich dir wichtig bin, schaffe es aber oft nicht, mich aus meiner Isolation zu befreien.
  • Sei herzlich, nimm mich ruhig mal in den Arm.
  • Frag mich, wie es mir geht. Sei aber bitte nicht enttäuscht oder wende dich ab, wenn ich dich abweise. Ich kenne mich oft selbst mit meinen Gefühlen nicht aus und verletze dich, ohne es zu wollen.
  • Lass dich nicht auf Figurvergleiche ein! Sie unterstützen nur mein krankes Denken.
  • Bewundere nicht mein extrem kontrolliertes Essverhalten und mein Untergewicht! Sonst bestätigst du mich noch in meinem kranken Verhalten.
  • Streich das Wort "Streber" aus deinem Wortschatz. Ich bringe meine guten Leistungen nicht, um zu schleimen, sondern weil ich mein Selbstbewusstsein stärken will.
an Ärzte::
  • Trauen Sie sich, mich direkt auf mein Gewicht und mein Verhalten anzusprechen, auch wenn ich Sie im ersten Moment heftig zurückweise und alles abstreite. Ich kann nicht anders, aber insgeheim warte ich sehnsüchtig darauf, endlich wahr- und ernstgenommen zu werden.
  • Machen Sie die Ernsthaftigkeit nicht nur an meinem Gewicht fest!
    Das allerschlimmste, was Sie tun und sagen können:
    "Um das Gewicht müssen wir uns ja noch keine Sorgen machen."
    "Ich habe andere gesehen, die viel schlimmer dran waren als Du/Sie!"
    "Na, das Gewicht ist ja noch okay!"
    Damit beruhigen Sie mich nicht, sondern animieren mich nur dazu, noch weiter anzunehmen, damit Sie mich endlich ernstnehmen.
  • Schicken Sie meine Eltern und Begleiter aus dem Zimmer, wenn Sie mit mir über die Ess-Störung sprechen wollen. Die sind die letzten, vor denen ich etwas zugeben würde.

20.4.07 22:15, kommentieren

Elterngespräch

Das abgemagerte Mädchen sitzt zusammengekauert auf ihrem Stuhl. Unbequem, auf der äußersten Kante, die Muskeln angespannt bis aufs letzte, bereit zu Weglaufen. Ihre ganze Haltung drückt zum einen Trotz, zum anderen Verzweiflung aus, abgrundtief. Der Gesichtsdruck schwankt; er ist schwer zu lesen - zwischen zusammengekniffenen Lippen, die nichts sagen wollen und einem resigniertem "alles-über-sich-ergehen-lassen".
Die dürren Arme sind vor dem mageren Körper verschränkt.

Daneben, und doch wie in einer anderen Welt, sitzen die Eltern.
Selber verzweifelt und resigniert.
Aber in diesem Gespräch sind sie vor allem auch eins: Mehr oder weniger versteckt wütend auf die Tochter.
Sie verstehen nicht. Sie reden und versuchen, Antworten zu geben, bei denen das Mädchen nur noch verschlossener wird, weil es sich wohl denkt, daß ihre Eltern doch mal echt gar nichts kapieren.
Die Luft im Raum ist eisig und zum Schneiden.

Ein Therapeut versucht zwischen diesen beiden Welten zu vermitteln - und scheitert.
Scheitert daran, daß das Mädchen glaubt, von vornherein die Böse zu sein und nur verlieren zu können, egal, was sie sagt. Also am besten nichts sagen. Schweigen. Wenigstens die Magersucht, die Kontrolle über sich und den eigenen Körper, nicht verlieren, wenn man sie schon über diese Situation nicht haben kann.
Scheitert daran, daß die Eltern unbewußt und ungewollt erst mal der Tochter die Schuld zuschieben: "Wir haben doch alles für Dich getan! Was willst Du denn noch?"
Die Mutter schreit, unter kaum unterdrückten Tränen: "Ich opfere mich für die ganze Familie auf, vor allem für Dich, und wie wird mir das gedankt? Meine Tochter läßt sich verhungern! Womit habe ich das nur verdient???"
Der Vater, im Anzug, sagt nur in geschäftsmäßigem Ton: "Ich verstehe nicht, wieso sie so verstockt ist! Ich habe doch immer alles für sie getan, alles bezahlt, alles gekauft - was will sie denn noch? Ist das alles noch nicht genug?"

Dazwischen sitzt die Tochter, inzwischen ein Häufchen Elend. Wortlos, schweigend.
Mit der Angst, alle werden sich auf sie stürzen, wenn sie jetzt etwas sagt.
Ein Wort wäre ein Schuldbekenntnis. Daß sie zu egoistisch ist. Zu fordernd. Daß sie versagt hat, nicht das erfüllen konnte, was vor allem der Vater heimlich erträumt hat: Die perfekte Vorzeige-Tochter. Gut in der Schule, gut im Sport, musikalisch, vielseitig begabt, beliebt. Verdient hätte er es doch - oder nicht?
Schweigen. Nur nichts sagen. Kein Wort davon sagen, daß einem die ständige Bemutterung zuviel ist. Daß man sein eigenes Leben haben will und nicht immer alles vorgekaut und vorgesetzt haben will. Daß man auch mal rebellieren will gegen etwas. Daß man Angst hat, die Hochleistung, die alle unterschwellig von der perfekten Tochter erwarten, nicht mehr erbringen zu können.
Und daß die Magersucht der einzige Weg ist, der einem geblieben ist, um da auszubrechen.

"Wenn sie doch nur essen würde", sagt der Vater seufzend, "das kann doch nicht so schwer sein!"
"Ich koche Dir auch Dein Lieblingsessen", fügt die Mutter fast schon flehend hinzu.
Alle starren das Mädchen an, das zu Boden sieht und schweigt.

"Wenn Du noch ein Kilo abnimmst, kann ich eine ambulante Behandlung nicht mehr verantworten", sagt der Therapeut schließlich hilflos.
Kurzes Zusammenzucken des Mädchens. Ein mißtrauischer Blick nach oben.
Sie scheint zu überlegen, was das kleinere Übel wäre: Zu Hause bleiben in der vertrauten Umgebung, die man aber doch eigentlich inzwischen haßt, in der man aber alles noch unter Kontrolle hat, sowohl sich als auch die Eltern - oder zugeben, daß man es alleine nicht mehr schafft und sich ganz heimlich doch nach der Geborgenheit einer Klinik sehnt, weg von den Eltern, weg vom Leistungsdruck der Schule.
Sie scheint abzuwägen, wie lange sie es noch schaffen kann, ihr Gewicht auf der Grenze zu halten. Wie sie es schaffen kann, heimlich noch mehr abzunehmen und die Umwelt zu täuschen.
Sagen kann sie nichts.
Sie weiß doch selber nicht mehr, was sie eigentlich will. Hat unglaubliche Angst vor jeder Veränderung und sehnt sich gleichzeitig danach.
Und sie kann doch nicht zugeben, daß sie wirklich schwach ist und versagt hat!
Sie wird durchhalten, bis zum bitteren Ende, auch wenn sie sich dafür selbst quälen muß, jeden Tag und jede Nacht unter schrecklichem Hunger leidet, der aber nicht nur der Hunger nach Nahrung ist. Wo das Ende ist, weiß sie inzwischen selber nicht mehr. Hauptsache, die Kontrolle nicht verlieren, die Macht über den eigenen Körper, die Anerkennung der Leistung auf der Waage, mehrmals täglich, wann immer sie sie will und braucht.
Schließlich ringt sie sich zu einem Satz durch: "Ich will nicht in eine Klinik, ich schaffe das auch so."
Und in ihr der (un)heimliche Gedanke: "Wenn ich es schaffe, daß sie mich zwangseinweisen, trage nicht ich die Verantwortung dafür. Dann muß ich nicht zugeben, daß ich völlig versagt habe. Dann muß ich nicht zugeben, daß ich das eigentlich gewollt habe."

20.4.07 22:10, kommentieren

Hi, wie geht es dir? Ich dachte ich nehme mir ein paar Minuten, um mich vorzustellen. Ich bin bei einigen als Bulimia nevosa bekannt, aber wenn du siehst, wie gut wir uns näherkommen werden, kannst du mich Mia nennen. So nennen>mich meine besten Freunde. Meine loyalen Freunde. In einiger Zeit, wirst du auch mein loyaler freund werden. Manchmal könntest du dich wie ein Diener fühlen, aber dann wirst du denken, was ich für dich tue und dich erinnern, dass ich dein einziger richtiger Freund bin. Ich weiß wie alle um dich herum, all diese Mädchen, scheinen, als hätten sie es so leicht. Ich hasse das! Und ich hasse dich dafür, dass du dich für weniger hältst, das ist von nun an warum ich dir Unterstützung und Inspiration geben werde, das zu erreichen, von dem du gedacht hast, es niemals erreichen zu können. Beweise all diese abscheulichen Kommentare sind falsch.

Außerdem kann ich meine Leben nicht mit jemandem verbringen, der es nicht wert ist…deswegen musst du dich mir beweisen. Ich werde versuchen, so viel wie möglich mit dir zusammen zu sein, aber niemand wird davon wissen. Nur du wirst es wissen, wenn ich bei dir bin. Du wirst es wissen, wenn du etwas isst, du wirst es wissen, wenn du diesen Schokoladenkuchen auf dem Ladentisch siehst, weil ich dir im Hinterkopf Dinge erzähle.

Manchmal werde ich dir raten, es nicht zu essen und du wirst zuhören. Andere Male wirst du mir nicht gehorchen und den ganzen Kuchen verschlingen. Dann werde ich dich dazu bringen, dich schuldig zu fühlen. Du hättest meine Anweisungen folgen sollen! Nun geh und k*** den Kuchen wieder aus du FETTE KUH! Wie konntest du dir das selbst antun? Du wirst die meine Kommentare zu herzen nehmen und in das Badezimmer gehen, den Wasserhahn anstellen und dich selbst zwingen, dich zu übergeben.

Du wirst manchmal Stunden damit zubringen, dich zu übergeben. Dein Gesicht wird rot sein, deine Nase wird laufen, deine Augen werden blutunterlaufen sein, dein Rachen wird schmerzen von den geschwollenen Drüsen… bedient dich richtig! Wenn du mein Freund sein und den vollen Effekt dessen erzielen willst, was ich dir geben kann, musst du meinen Anweisungen folgen. Du wirst bald lernen, dass ich die Kontrolle habe. Selbst wenn du nicht machst, was ich dir sage, wirst du meine Stimme hören, dich anschreiend, dir erzählend härter zu
arbeiten, Diätpillen zu schlucken, wie fett du bist und dass die Menschen am anderen ende des Raumes sich über dich lustig machen.

Ich bin sicher, nach einer Weile, wird dein Hass auf mich wachsen, aber du wirst mich auch noch mehr lieben. Du wirst mich so doll lieben, dass du keinem anderen davon erzählst. Wenn du es tun würdest, laufe ich Gefahr zerstört zu werden und du willst das doch nicht tun? Du wirst so viel Zeit in mich investiert haben, dass du nicht länger irgendwen sonst haben willst. Du hast keine Wahl, ich oder komplette Einsamkeit. Wenn ich weg bin, werden Fett und Cellulite meinen Platz einnehmen. Was würdest du lieber haben? Deswegen darfst du Niemandem von mir erzählen. Selbst wenn du es tun würdest, würden dir einige Leute nicht glauben und noch schlimmer, denken du wärst nur auf Aufmerksamkeit aus. Deswegen halte deinen Kopf hoch und sehe Selbstbewusst aus. Mit Hilfe, kannst du aussehen, wie deine Lieblingsmodels und -schauspielerinnen. Du kannst besser aussehen.

Nun muss ich gehen, aber denke oft an mich. Denk die ganze Zeit an mich! Ich bin die einzige, die WIRKLICH will, dass du dich geliebt fühlst. Denk daran!

Bye Mia
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20.4.07 21:16, kommentieren

Ana's Brief

Erlaube mir mich vorzustellen. Mein Name, oder wie ich von sogenannten "Ärzten" genannt werde, ist Anorexie. Mein vollständiger Name ist Anorexia Nervosa, aber du kannst mich Ana nennen. Hoffentlich werden wir gute Freunde.

In der nächsten Zeit werde ich viel Zeit in dich investieren und ich erwarte das Gleiche von dir.

In der Vergangenheit hast du mitbekommen wie deine Lehrer und Eltern über dich sprachen. Du bist "so
reif", "intelligent", "gibst immer alles" und in dir steckt "so viel Potential". Wohin hat dich das alles gebracht wenn ich fragen darf?? Nirgendwo hin! Du bist nicht perfekt, du strengst dich nicht genug an und darüber hinaus verschwendest du deine Zeit damit mit diesen Freunden zu reden und über sie und das Zeichnen
nachzudenken. Dieser Luxus wird dir in Zukunft nicht mehr gestattet sein. Deine Freunde verstehen dich nicht. Sie sind nicht ehrlich. Früher, als die Unsicherheit an deinen Gedanken genagt hat und du sie gefragt hast: "Sehe ich fett aus?" Und sie dir geantwortet haben "Nein, natürlich nicht", wusstest du dass sie lügen. Nur ich sage dir die Wahrheit. Deine Eltern... lass uns nicht so weit gehen! Du weisst dass sie dich lieben und dass sie für dich sorgen aber die Sache ist einfach die, dass sie deine Eltern sind und verpflichtet sind so zu handeln. Ich werde dir jetzt ein Geheimnis verraten. Tief in ihrem Inneren sind sie von dir enttäuscht. Aus ihrer Tochter, der mit all dem Potential, ist ein fettes, faules Mädchen geworden, das alles was es hat nicht verdient hat.

Aber ich bin gerade dabei das alles zu ändern. Ich erwarte eine ganze Menge von dir. Du darfst nicht viel essen. Es wird langsam anfangen. Reduzierung der Fettaufnahme, Lesen der Nährwertangaben, Junk Food,
Frittiertes etc. wird weggelassen. Für eine Weile wird die Übung einfach sein. Etwas Laufen, vielleicht ein paar Crunches und Sit ups. Nichts Schweres. Du verlierst vielleicht ein paar Pfunde. Ich nehme ein bißchen Fett aus diesem Fettbottich deines Bauches.

Aber es wird nicht lange dauern und ich werde dir sagen dass das nicht genug ist. Ich werde von dir erwarten deine Kalorienaufnahme zu verringern und
gleichzeitig mehr Übungen zu machen. Ich werde dich an deine Grenzen treiben. Du musst es ertragen weil du dich mir nicht widersetzen kannst. Ich fange an mich bei dir einzunisten. Ziemlich bald bin ich immer bei dir. Ich bin da wenn du morgens aufwachst und zur Waage rennst. Die Zahlen werden beides sein - Freund und Feind - und mit rasenden Gedanken betest du sie mögen niedriger sein als gestern Morgen. Du siehst mit Schrecken in den Spiegel. Du kneifst dir in das Fett dass da ist und lächelst wenn du dir über die Knochen streifst. Ich bin da wenn du den Tagesplan
gestaltest. 400 kcal, 2 Stunden Sport. Ich bin diejenige die ihn ausgnobelt weil spätestens jetzt meine und deine Gedanken Eins werden. Ich folge dir den ganzen Tag hindurch. Ich der Schule wenn du dich schlecht konzentrieren kannst gebe ich dir etwas zum Nachdenken. Zähle die Kalorien für den Tag nach. Es ist zuviel. Ich fülle deinen Kopf mit Gedanken über Essen, Gewicht, Kalorien und Dinge über die Nachzudenken sicher ist. Denn jetzt bin ich bereits in dir drin. Ich bin in deinem Kopf, deinem Herzen und deiner Seele. Die Schmerzen des Hungers die du vorgibst zu spüren bin ich in dir.

Ziemlich bald werde ich dir nicht nur sagen was du mit deinem Essen machen sollst sondern auch was du die GANZE Zeit über machen sollst, lächeln und nicken. Zeige dich von deiner guten Seite. Schlage auf diesen fetten Bauch, verdammt, Gott, bist du eine fette Kuh! Wenn es Zeit fürs Essen ist sage ich dir was zu tun ist. Ich mache einen Teller Kopfsalat der wie ein Festmahl passend für einen König aussieht. Reiche das Essen herum. Lass es so aussehen als hättest du etwas gegessen. Kein Stück... wenn du isst dann wirst du die Kontrolle verlieren. Willst du das? Wieder eine fette Kuh werden die du einmal warst? Ich zwinge dich Models aus Modemagazinen
anzustarren. Diese perfekt dünnen, verzichtenden Models mit den weißen Zähnen. Models der Perfektion die dich von den Seiten der Hochglanzmagazine heraus anstarren. Ich lasse dich erkennen dass du nie wie sie sein kannst. Du wirst immer fett und nie so schön wie sie sein. Wenn du in den Spiegel schaust werde ich dir das Bild verzerren. Ich werde dir Fettleibigkeit und Scheußlichkeit zeigen. Ich werde dir einen Sumo-Ringer zeigen wo in Wirklichkeit ein hungerdes Kind ist. Aber du musst das glauben denn wenn du die Wahrheit kennen würdest könntes du wieder anfangen zu essen und unsere Beziehung würde zerbrechen.

Manchmal wirst du rebellieren. Du wist das kleine
rebellierende, fieberhafte Gefühl das in deinem Körper zurückgeblieben ist bemerken und du wirst dich runter in die kalte Küche wagen. Die Kühlschranktür wird sich leise knarrend, langsam öffnen. Deine Augen werden das Essen streifen dass ich in sicheren Abstand von dir aufbewahrt habe. Du wirst deine Hände lethargisch, wie in einem Alptraum, durch die Dunkelheit nach einer Packung Cracker greifen sehen. Du stopfst sie in dich hinein, mechanisch, nicht wirklich schmeckend aber einfach genießend dass du etwas gegen mich tust. Du greifst nach einer weiteren Packung, einer weiteren, einer weiteren, einer weiteren. Dein Magen bläht sich auf und du fängst an lächerlich auszusehen. Aber du willst nicht jetzt schon aufhören. Und die ganze Zeit schreie ich dich an aufzuhören, du fette Kuh, du hast wirklich keine Selbstkontrolle, du wirst fett werden.

Wenn es vorbei ist wirst du dich wieder an mich ranklammern, mich um Rat fragen weil du wirklich nicht fett werden willst. Du hast eine der Hauptregel gebrochen und du wilslt mich jetzt zurück. Ich zwinge dich ins Badezimmer, auf deine Knie, du starrst ohne Gefühl in die Kloschüssel. Deine Finger werden in deinen Rachen gesteckt und nicht ohne eine große Menge Schmerz wird dein Essen herauskommen. Wieder und wieder wird das wiederholt bis du Blut und Wasser spuckst und du weisst dass alles raus ist.

Wenn du aufstehst wird dir schwindelig sein. Werde nicht ohnmächtig! Stehe aufrecht! Du fette Kuh, du verdienst es Schmerzen zu haben. Vielleicht entscheide ich mich bald anders um dich von dem Gefühl der Ertappung zu befreien. Vielleicht bringe ich dich dazu Abführmittel zu nehmen und du wirst bis in die frühen Morgenstunden auf dem Klo sitzen mit einem erdrückendem Gefühl in dir. Oder vielleicht bringe ich dich dazu dich selbst zu verletzen, deinen Kopf gegen eine Wand zu schlagen bis du schreckliche Kopfschmerzen bekommst. Ritzen ist genau so effektiv. Ich will dass du dein Blut siehst, wie es deinen Arm hinunter läuft und in diesem Bruchteilder Sekunde wirst du merken du verdienst ihn, egal welchen Schmerz ich dir gebe. Du bist deprimiert, besessen vom Schmerz und dem Verletzen. Du greifst nach außen aber niemand wird dich sehen oder dir zuhören. Wen interessiert´s? Du verdienst es, du hast es selbst über dich gebracht.

Ist das rauh? Willst du nicht dass das mit dir passiert? Bin ich unfair? Ich tue Sachen die dir helfen. Ich mache es möglich für dich aufzuhören an deine Gefühle zu denken, die die Ursachen für deinen Stress sind. Gedanken der Wut, Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Einsamkeit können sich verziehen denn ich fülle deinen Kopf mit dem Kalorienzählen. Ich vernichte deinen Kampf um mit anderen Kindern deines Alters Zeit zu verbringen. Denn jetzt bin ich deine einzige Freundin. Ich habe eine Schwäche. Aber wir dürfen keinem davon erzählen. Wenn du dich entscheidest gegen mich zu kämpfen, jemanden zu erreichen und ihm zu erzählen was ich aus deinem Leben mache, wird alles zusammenbrechen! Niemand darf es erfahren, niemand kann die Schale brechen mit der ich dich bedeckt habe. Ich habe dieses dünne, perfekte, beneidenswerte Kind geschaffen. Du bist mein, nur mein. Ohne mich bist du nichts. Also kämpfe nicht gegen mich! Wenn andere Bemerkungen machen ignoriere sie. Beschleunige dein Tempo, vergiss sie, vergiss alle die versuchen mich von dir wegzubekommen. Ich bin dein größter Gewinn und ich habe vor sie von dir fernzuhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Ana
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20.4.07 21:15, kommentieren

!Geheimhaltung!

Essen gehen

Oft geht man mit Freunden essen. Das ist der Horror, denn gerade mit Mädels fällt schnell auf, wer was für Essgewohnheiten hat. Wenn ihr essen geht, bestellt euch doch gemeinsam eine Pizza (oder was auch immer). Du kannst ja viel erzählen, laberst einfach so viel es geht, um so so wenig zu essen wie möglich, denn dein Gegenüber futtert beim Zuhören ja munter weiter. Wenn du mit der Family mal ausgehen musst, schlage doch statt den Griechen lieber den Chinesen vor. Glasnudeln und Reis sind wesentlich besser als Nudeln und Braten.

Veggies

..haben's leichter. Werd Vegetarier oder esse nur Fleisch wenn's keiner sieht. Dass du dich viel von Rohkost ernährst wird selbst für deine fürsorgliche Mutter verständlicher.

Diätprodukte

Diätprodukte fallen natürlich auf. Trotzdem sind sie fast unverzichtbar, was tun? Tu doch mal so, als gingest du wegen Bauchschmerzen zum Arzt. Dieser wird dir gesagt haben, dass dein Magen gereizt ist und du deshalb auch den Durchfall so schnell kriegst, weil es entzündet ist. Kein Problem, du musst dich halt 2 Wochen sehr fettarm ernähren und in den ersten Tagen darfst du nur Tee (keinen schwarzen), etwas Brühe und Zwieback essen. Da das natürlich häufiger auftreten kann, bist du durch die Schmerzen einfach so "traumatisiert" dass du auch in Zukunft lieber fettärmere Lebensmittel isst und nur selten mal die Fettbomben wie Torten reinhaust. Das ist ja wohl verständlich, oder? Außerdem wird deine Mutter dann vielleicht auch einsehen, dass du dir öfter selbst was kochst/machst, wenn ihre Hausmannskost einfach zu schwer ist.

Geburtstage und Partys

..kommen einem oft wie die Hölle pur vor. Überall Essen und Omas, die einem in die Wange zwicken. Hast du einen anhänglichen Hund? Dann schätz dich glücklich. Dem kannst du ab und an am Tisch etwas runterfallen lassen. Oder sag deiner Oma, dass du nur ein paar Gabeln isst um ihren tollen Kuchen zu probieren. Immerhin hast du vorhin erst gegessen, aber du nimmst dir natürlich nach dem du probiert hast ein Kuchenstück mit nach Hause, ist ja fantastisch! Zu Hause kannst du's dann entsorgen. Ansonsten muss man eben auch mal dadurch, und trinkt einfach viel Wasser bei dem süßen und fettigen Schmaus. Morgen kannst du ja noch einen Obsttag einlegen!

Sport

Logischerweise fällt es auf wenn das Kind ins Fitnessstudio rennt, täglich schwimmt und sich einen Crosstrainer zulegt, auf dem es stundenlang steht. Dazu die fettreduzierte Nahrung - aha, die ist auf Diät, so ist das also! Wenn du also noch zu Hause wohnst, gehe stattdessen viel spazieren, mit dem Hund Gassi, mit Freundinnen (oder auch alleine) bummeln (am besten ohne Kohle) oder im Sommer schwimmen. Da fällt es keinesfalls auf! Auch Inline Skaten oder Basketballspielen verbrennen massig Kalos und fördern deine Ausdauer. Abends und morgens kannst du ja in deinem Zimmer etwas Gymnastik machen, Sit-Ups hier und Crunches da.

"Du bist so blass! Iss mal was, Kind."

..das hat man schon sehr oft gehört. Und recht haben sie, viele powern sich so arg aus, dass man ihnen ihre Diät ansieht. Ab und zu Sonnenstudio ist okay, aber das geht auch nicht andauernd, sonst sieht man aus wie ein 60 Jahre altes Stück angebrannter Toast. Daher sollte man zusätzlich zum Essen besonders Vitamin C, Magnesium, Calcium, Jod oder Kieselerde einnehmen. Vieles davon gibt es kalorienarm als Brausetablette in jedem Drogeriemarkt und die Päckchen lassen sich leicht verstecken. Du siehst einfach gesunder aus, wenn du auch gesund bist! Schminke tut es oftmals nicht, zuviel davon sieht auch ekelig aus. Von Nivea und andren Marken gibt es schöne Gesichtsmasken (Vitaminmasken oder Q10-Masken) die dich frischer wirken lassen.


andere Ausreden

"Mir tut der Bauch weh, ich glaub ich krieg meine Tage, Mama."

"Ich war eben in der Stadt mit xyz was essen! Die Baguettes waren soo lecker, aber ich bin satt!"
"Ich gehe später noch mit xyz essen!"
"Ich hatte Freistunde und hab mir in der Schule was gekauft."
etc.








Wenn du immer Pepsi Light-Flaschen in der Hand hast fällt deinen Mitschülern schnell was auf. Kauf doch eine normale Pepsi/Cola-Flasche, lass sie wen anders trinken/schütte sie weg und fülle die Light-Cola in diese Flasche. Sieht ja genauso aus, macht trotzdem nen Riesen-Unterschied!

Benutze keine Butter oder Margarine; das macht viel aus, und sehen tun es deine Mitschüler auch nicht. Statt Knäcke iss lieber Vollkornbrot, Knäcke fällt auf. Als Belag kann Putenbrust dienen, viel Eiweiss, wenig Fett + Kalorien und so unscheinbar!

Steh morgens spät auf, so hast du keine Zeit zuhause zu essen. Nimm dir etwas mit und sag, dass du es unterwegs isst - wirf das essen dann weg. Niemand wird misstrauisch, weil du ja sowieso schon zu spät dran bist.

Stelle eine undurchsichtige Tasse auf den Tisch oder nimm eine Serviette. Spuck das Essen unauffällig wieder aus.

Schneide dein Essen auf dem Teller so klein wie möglich, dann sieht es so aus als würdest du mehr essen, als es eigentlich der Fall ist.

Verbringe wenig Zeit zuhause bzw. dort, wo dein Essverhalten überwacht wird. Leg dir Hobbies zu, triff dich mit Freunden, geh einkaufen.

Rede nicht über Diäten oder sag "Die ist so dünn!" Das macht nur misstrauisch. Schwärme stattdessen für Schauspielerinnen, die etwas fülliger sind als die Norm (z.B. Kate Winslet) und betone, wie wohl du dich in deinem Körper fühlst.

Trage weite Kleidung, aber nicht zu weit oder trage mehrere Lagen übereinander.

Falls du gezwungen wirst dich zu wiegen, trage dünne Kleidung. So stehen deine Chancen besser, dass du die Klamotten anbehalten darfst, als bei Jeans, dicker Jacke und Stiefel. Trinke vorher viel Wasser, aber nur wenn du sicher bist, dass du keine Urinprobe abgeben musst. Iss vorher viel Obst oder andere Dinge, wo man nicht gleich ein schlechtes Gewissen haben muss. Bringe in deiner Unterwäsche soviel Gewicht wie möglich unter, trage eventuell Gewichtsmanschetten.

Erfinde Lebensmittelallergien und andere Probleme mit dem Magen.

Behaupte, du wolltest dich nur gesund ernähren (wenig Fett, viele Vitamine) und bekehre deine ganze Familie zu gesundem Essen (fettarm!)

Koche selbst und sag dann, dass du schon während dem kochen viel genascht und abgeschmeckt hast und deswegen nicht mehr soviel Hunger hast.

Verbring Zeit in der Küche, mach Schränke auf und zu, klappere mit Geschirr, mach Geschirr schmutzig und lass es herumstehen, entsorge die dazugehörigen Nahrungsmittel. Man wird denken, du hättest gegessen.

Lackiere dir die Nägel, wenn die Unterernährung Spuren daran hinterlässt (Verfärbung, Rillen).

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20.4.07 21:06, kommentieren

Lerne den Hunger zu lieben. Genieße ihn. Er zeigt dir, dass du auf dem richtigen Weg zu deiner Traumfigur bist.

Achte darauf, wann und was du isst. Frage dich: "Will ich das wirklich essen?"

Plane deinen Tag: Entscheide, was du wann essen willst, so läufst du nicht Gefahr, dein Kalorien-Limit zu überschreiten.

Ablenkung führt dazu, dass du mehr isst, als du eigentlich willst. Also: Kein TV, kein Computer!

Meide Alkohol! Alkohol hat viele Kalorien.

Trinke jede Stunde ein Glas kaltes Wasser, das bremst den Hunger.

Esse viele kleine Mahlzeiten am Tag. Nimm zB 2 Äpfel, schneide sie so, dass du 6 Mahlzeiten hast. Durch die vielen Mahlzeiten wird dein Körper irregeführt: er glaubt, mehr zu essen, als es in Wahrheit der Fall ist. Eine Mahlzeit sollte nicht mehr als 50kcal haben, wenn du dann wirklich nur diese 6 Mahlzeiten zu dir nimmst sind das insgesamt nur 300kcal.

Esse, wonach du dich sehnst, aber nur ganz wenig, und sehr langsam, denn nur dann wirst du es genießen.

Kaue jeden Bissen so oft es geht!

Benutz kleine Teller zum Essen, die Portionen wirken darauf größer.

Lege nach jedem Bissen das Besteck zur Seite und trinke einen Schluck Wasser, so bist du schneller satt.

Verlangsame dein Esstempo so weit wie möglich. Wenn du Rechtshänder bist iss mit der linken Hand und umgekehrt. Trink nach jedem Bissen einen Schluck Wasser.

Wirf alle Snacks die im Haus sind weg oder verschenk sie an Freunde, etc. (Chips, Schoko, Süßigkeiten, etc.)

Überleg dir immer bevor du essen gehst was du essen wirst. Am Tisch erinnerst du dich daran. Bestell gemeinsam mit jemandem etwas und kau ewig an einem Bissen herum, rede und trink viel. Und im Nu wird das Teller leer sein, du hast aber fast nichts gegessen. Sondern dein Mitesser hat alles verdrückt.

Sei nicht traurig wenn du einen Tag versagst. Versagen ist wichtig für deine Gesundheit. Trink viel viel Wasser wenn dir das passiert und mach eine extra Einheit Sport.

Führ ein Esstagebuch. Schreib alles auf, gestalte es mit Bildern, Quotes, etc. Es sollte ein kleines Heft sein, das du immer bei dir trägst und wo du jederzeit hineinschauen kannst. Notiere auch wieviele Kalorien du am Tag zu dir nimmst damit du siehst wie weit du diese reduzieren kannst.

Verbrauche immer das Doppelte an Kalorien, was du zu dir genommen hast. Dadurch wirst du sehr viel schneller an Gewicht verlieren.

Belohne dich einmal pro Woche wenn du durchgehalten hast mit einem neuen Kleidungsstück, einem Bad.. nicht mit essen. Das gibt dir alles Kraft für deine nächste Woche.

Iss stehend und geh herum während du isst. Dadurch verbrennst du auch Kalorien.

Finde einen "Abnehmfreund", so geht alles viel leichter.

Lies auf Lebensmitteln immer die Nährwerttabelle, denn kein Fett heißt nicht keine Kalorien. Beschäftige dich damit.

Beweg dich. Tanze, benütz Stiegen statt dem Lift, gehe zu Fuß und fahr nicht mit dem Auto.. Du wirst sehen, deine Kilos verschwinden viel schneller.

Werde Vegetarier. Dadurch lebst du gesünder und sparst viel an Kalorien ein.

Kauf dir eine megageile Hose die dir ein bis zwei Nummern zu klein ist. Probier sie einmal pro Woche an und schau dir deinen Erfolg an.

Wenn es etwas Süßes sein muss dann nimm Schokoküsse, Fruchtgummi, Wassereis oder Lakritze. Das hat viel weniger Fett als Schokolade + Co. Statt Chips nimm Salzstangen.

Scharfes Essen regt die Verdauung an und verbrennt mehr Kalorien.

Bei Hungerattacken besuch Freunde oder geh weg. So kannst du den Kühlschrank nicht erreichen.

Trink etwas Essig vor dem Essen, das verbrennt das Fett aus der Nahrung.

Pfefferminz vermindert den Hunger zB.: Tee

Wenn du hungrig bist, kaue zuckerfreien Kaugummi, oder rauche, anstatt zu essen.

Lange Spaziergänge verbrennen nicht nur Kalorien, sie halten dich auch vom Essen ab!

Bevor du dem (Heiß-)Hunger nachgibst, zähle bis 100. Spätestens wenn du bei 100 angelangt bist, wirst du dich selbst überzeugt haben, dass du das eigentlich gar nicht essen willst.

Esse nackt oder in Unterwäsche vor deinem Spiegel. Wieviel wirst du noch essen wollen?

Mache ein Foto von dir im Bikini oder Unterwäsche, und sieh es dir immer an, wenn du etwas essen willst.

Duschen! Das heiße Wasser unterdrückt den Appetit und du bist gezwungen, deinem Körper Aufmerksamkeit zu schenken, was dich daran erinnert, warum du in erster Linie abnehmen wolltest.

Dreh die Temperatur im Auto/Wohnung herunter, oder öffne nachts deine Fenster! Du wirst mehr Kalorien verbennen, weil dein Körper die Körpertemperatur halten muss!

Lutsche Eiswürfel! Das wird dir das Gefühl geben, du würdest essen, und aufgrund der Kälte verbrennt dein Körper gleichzeitig mehr Kalorien.

Versuche deinen Hunger nicht zu unterdrücken ... fühle ihn einfach. Denn wenn du hungrig bist, bedeutet das, dass du gerade Gewicht verlierst. Und somit WILLST du hungrig sein. Wenn du nicht hungrig bist, dann machst du etwas falsch. Hunger ist nicht dein Feind - mit der Zeit wirst du dich wundervoll fühlen, wenn du hungrig bist.

Beobachte andere Leute beim Essen! Du kannst dich überlegen fühlen, denn DU brauchst kein Essen! Sie füttern ihre fetten Körper und werden dicker und dicker. Na, kannst du schon die neuen Fettzellen sehen?

Denk immer daran: Wenn du isst, siehst auch DU aus, wie diese fetten, unkontrollierten Leute! Willst du das etwa?

20.4.07 21:02, kommentieren

Ablenkung und Alternativen

Räum dein Zimmer auf, wisch und saug Staub.
Sortiere deine Sachen, auch deinen Kleiderschrank.
Schreibe einen Ess- und Sportplan.
Suche nach neuen Pro-Seiten im Internet.
Verbring Zeit in deinem Stammforum.
Hör Musik.
Male etwas.
Schreibe Gedichte.
Lies ein Buch.
Verschönere dein Esstagebuch.
Mach einfach mal wieder Hausaufgaben - kann ja nicht schaden.
Geh duschen oder baden, da wirst du auch gleich an das erinnert, warum du in erster Linie abnehmen möchtest.
Creme dich ein, lackier dir die Nägel, probiere verschiedene Frisuren aus.
Gucke Fashion TV oder stöber in Modezeitschriften - beim Anblick der Models wird dir der Appetit vergehen.
Springe Seil, fahr Inline Skates oder mache andere Übungen.
Lern Gitarre spielen oder such dir ein anderes Hobby.
Sei oft unterwegs [shoppen, Freunde]. So kannst du daheim nicht den Kühlschrank leerräumen und du hast auch gleich eine gute Ausrede ["habe schon unterwegs gegessen"].
Geh lieber früh schlafen als spät abends noch zu essen.

20.4.07 20:57, kommentieren



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